Verschiedene Trainingssplits – Ganzkörpertraining

Heute stellen wir euch zu Beginn einer kleinen Blog-Reihe das Ganzkörpertraining vor. Es folgen noch Beiträge zu 2er, 3er, 4er und 5er Splits. Seid gespannt!

Was bedeutet Ganzkörpertraining?

Wie unschwer zu erwarten trainiert man in einer Trainingseinheit den gesamten Körper. Dabei wird sich nicht, wie zum Beispiel beim Split-Training, speziell auf einen Muskel konzentriert, sondern es sollen alle Muskeln angesprochen werden. Da natürlich nicht alle Muskeln im gesamten Körper an einem Tag mit einer einzelnen Übung trainiert werden können setzt man auf sogenannte Grundübungen (oder Verbundübungen). Die Übung Bankdrücken ist hierfür ein sehr gutes Beispiel. Der eigentliche Zielmuskel? Die Brust. Doch auch die Schultermuskulatur und der Trizeps werden gerade bei Anfängern extrem mitbelastet und damit auch gleichzeitig trainiert. Bei anderen Zieh-Übungen (beispielsweise Rudern am Kabelturm oder Latziehen) wird der Bizeps beansprucht. Das Ziel des Ganzkörpertrainings ist also eine Trainingseinheit in der der gesamte Körper aktiviert und nahezu jeder Muskel trainiert wird.

Für wen ist es geeignet

Bevor wir nun weitermachen eine kurze Auflistung für wen ein Ganzkörpertraining sinnvoll ist.

  • Für jeden Sportler

Richtig gelesen! Für jeden Sportler sollte das Ganzkörpertraining eine interessante und erwähnenswerte Trainingsmethode sein. Natürlich ist es gerade für Anfänger unumgänglich, da diese bei Verwendung eines Split-Trainingsplans ihr Potential im Muskelaufbau verschwenden würden. Ihr Körper ist die hohe Belastung noch nicht gewohnt und sollte durch simple, oft an der Maschine durchgeführte, Übungen daran gewöhnt werden.

Aber auch für Profisportler sollten ein Ganzkörpertraining in Erwägung ziehen, falls eine Wachstumsgrenze erreicht ist. Natürlich werden dann andere – komplexere – Übungen verwendet als bei einem Anfänger.

Vorteile

Um einige Fragen vorweg zu nehmen gibt es hier noch eine kleine Liste mit Vor- und Nachteilen. Beginnen wir mit den Vorteilen:

  • Effektivität

Ein Ganzkörpertraining bietet vor allem den Vorteil der Effektivität. Es ist ein kurzes, aber komplett stimulierendes Training. Also vor allem für Menschen die nicht viel Zeit haben eine sehr gute Idee.  Oft dauert eine Trainingseinheit nicht länger als 60 Minuten inklusive Auf- und Abwärmen.

  • Effizienz

Gerade bei Anfängern wird durch eine hohe Trainingsfrequenz ein schnelles Muskelwachstum nahezu garantiert. Durch die Ausübung sinnvoller Verbundsübungen (Bankdrücken, Kniebeugen, etc.) wird der Körper als Einheit trainiert und das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Muskelpartien gestärkt.

Nachteile

Natürlich gibt es auch einige Nachteile zu nennen.

  • Hohe Intensität

Ja die Intensität wurde eben bereits als Vorteil genannt, aber für einige Sportler ist ein Ganzkörpertraining ganz einfach zu intensiv. Je nach Plan sollten es 2-4 Trainingseinheiten werden und wenn man merkt, dass der eigene Körper 4 Trainings nicht mitmacht ist es vielleicht einfach nicht der richtige Plan.

2 Trainingstage hingegen werden für den ein oder anderen Sportler auch wiederum nicht genug sein. Hier gilt es also eine gesunde Balance zwischen Auslastung und Belastung zu finden.

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