Wie funktioniert Intermittent Fasting? Ab jetzt richtig fasten!

Heute geht es um ein von vielen sehr kritisch gesehenes Thema. Warum Intermittent  Fasting eigentlich doch eine ziemlich gute Sache ist wollen wir hiermit aufklären.

Das Prinzip

Intermittent Fasting gibt dir ganz einfach gesagt nur einen Zeitraum vor in dem du Essen sollst und einen anderen Zeitraum in dem gefastet wird. Es zählt dabei die Zeit, die du nicht mit Essen verbringst. Dabei gibt es viele verschiedene und auch kreative Ansätze.

Jeden 2. Tag

Die erste Methode ist die so genannte “Jeden 2. Tag-Methode” oder Englisch: “every other day”. Hierbei isst man an einem Tag ganz normal und verzichtet am nächsten Tag komplett auf das Essen.

16-8 Stunden Tag

Eine viel häufiger genannte Möglichkeit ist der 16-8 Stunden Tag. Hierbei werden 16 Stunden am Tag gefastet und in dem Zeitraum der restlichen 8 Stunden soll gegessen werden. Beispielsweise könnte man es in etwa so gestallten:

  • 2-4 Stunden vor dem Schlaf nichts mehr essen
  • 8 Stunden schlafen
  • 4-6 Stunden nach dem Aufstehen anfangen zu essen

Natürlich ist der Zeitraum selbst auszuwählen aber es macht Sinn nicht zu Frühstücken.


Intermittent Fasting

Aber ich brauche doch mein Frühstück

Nein brauchst du nicht. Um das mal vorab zu sagen, der Satz “Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag” ist einfach quatsch und sinnlos. Der Körper benötigt am Morgen keine Nahrung, um produktiv zu arbeiten. Im Gegenteil – in vielen Erfahrungsberichten liest man, dass Menschen sich ohne Nahrung besser konzentrieren können und leistungsfähiger sind.

Doch wieso ist das so?

Der Mensch ist evolutionär bedingt Jäger bzw. Sammler. Jahrtausende lang hatten wir als Homo sapiens keine Möglichkeit ein geregeltes Frühstück einzunehmen. Denn wir mussten unser eigenes Essen über Tag jagen. Dazu hat es unser Körper auch schon früher geschafft den Tag über Energie bereitzustellen. Er geht, ähnlich wie ein hungriges Tier, in einen Energiebereitstellungsmodus, um während der Jagd nicht erschöpft oder schwach zu werden.

Dieser Effekt kann sich auch heute noch auf unseren Körper auswirken. Wenn wir morgens nicht frühstücken geht der Körper in den Energiebereitstellungsmodus und wir können uns während unser Jagd (sinnbildlicher Vergleich für z.B. einen Arbeitstag) besser konzentrieren und werden produktiver.


Mehr Power durch Intermittent Fasting

Kennst du das Gefühl nicht auch? Nachdem du gut gegessen hast wirst du Müde und schlapp? Durch Intermittent Fasting soll genau das verhindert werden. Wie bereits eben geschrieben sind bessere Konzentration und steigende Produktivität die Folgen. Außerdem verhindert es mit hoher Wahrscheinlichkeit das Entstehen von Diabetes Typ II. Denn wenn wir über den ganzen Tag verteilt ständig essen, wird nach dem Essen auch ständig Isolin ausgeschüttet. Irgendwann bildet unser Körper eine sogenannte Insulinresistenz, da er das ganze Insulin nicht mehr verarbeiten kann. Diese wird als Diabetes Typ II beschrieben.

Einige weitere Vorteile ergeben sich durch das allgemeine Fasten. Diese sind sinkender Blutdruck, Cholesterinwerte sowie die Wahrscheinlichkeit an Demenz oder Krebs zu erkranken.


Super Rezepte um Gesund zu fasten findest du in unserer eigenen Kategorie für Rezepte.


Gibt es Nachteile?

Anfangs ist es ungewohnt eine lange Zeit nichts, wirklich gar nichts zu essen. Es kann zu Nervosität oder gesteigerter Aggressivität kommen, deshalb ist es gerade zu Beginn schwierig die Zeit des Fastens wirklich durchzuhalten.
Damit sich auch bei dir die Nachteile schnell legen, haben wir noch einen kleinen Abschnitt geschrieben in dem wir dir zeigen wie du am besten mit Intermittent Fasting anfangen kannst.


Hier gibt es noch eine super Zusammenfassung in Form eines YouTube-Videos

Wie fange ich an?

Als erstes muss gesagt sein, dass es dir keinen Nachteil bringt Intermittent Fasting einfach mal auszuprobieren. Entweder du wirst herausfinden, dass es die perfekte Möglichkeit für dich ist und deine Essgewohnheiten daran anpassen oder eben nicht und es hat dich dabei nichts gekostet. Weder viel Geld noch viel Zeit.

Also los geht’s.

Sei dir bewusst, dass du Hunger haben wirst. Normalerweise wird sich dieser nach kurzer Zeit wieder legen, falls nicht kannst du einfach viel Trinken. Hier sind Tee und Wasser beispielsweise sehr, denn sie füllen deinen Magen und unterdrücken dein Hungergefühl. Außerdem machen sie dich sogar noch Leistungsfähiger.

Außerdem musst du Geduld mit dir selbst haben. Jeder kleine Schritt bringt dich weiter in Richtung deines großen Ziels. Es muss nicht alles auf einmal bewerkstelligt werden. Du kannst auch mit einem kleineren Zeitfenster anfangen und dich immer weiter steigern.

Zum Schluss musst du immer bedenken in dem Zeitfenster des Essen keine Fressorgie zu starten. Iss einfach ganz normal nach deinem Ernährungsplan weiter denn an das Gefühl gewöhnst du dich sehr schnell.

Falls du noch Hilfe beim erstellen eines Ernährungsplans benötigst haben wir hier eine kleine Übersicht für dich erstellt. Wir wünschen gutes gelingen beim umsetzen von Intermittent Fasting.

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